Sollte diese E-Mail nicht korrekt angezeigt werden, wechseln Sie bitte zur Webseitenversion.
If this mail is not displayed correctly, click here to view it online.
Logo silent green Kulturquartier mit Link zur Startseite 23. Mai 2017

Liebe FreundInnen des silent green,

am 26. und 27. Mai erforscht die Mobile Akademie Berlin die komplizierten Verwandtschaftsverhältnisse der Toten mit den Lebenden. Im ersten Teil der Veranstaltungs-Reihe verteidigen drei WissenschaftlerInnen einen Antrag zur Erforschung des Milieus der Toten, den sie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht haben. Wissenschaftliches Sprechen am Rande von Administration und Spekulation.

Kommen Sie vorbei!

++++

Dear friends of silent green,

In a series of events, the Mobile Academy Berlin examines the complicated relationships between the dead and the living. In the first part of the series, on May 26 and 27, three theorists defend a proposition to research The Milieu of the Dead which they have submitted to the German Research Foundation (DFG). In a mechanised arena they face their review board in front of the audience. (German only!)

Drop by!

26. und 27. Mai 2017
Mobile Akademie Berlin
Das Milieu der Toten
Teil 1: Der Antrag


Die Naturwissenschaften interessieren sich ausschließlich für die Körper der Toten, ihren Leichnam, und gesellschaftlich werden sie nur in biografischen Ausnahmesituationen wahrgenommen. Die westlichen Ahnen sind nicht anwesend, und eine Kommunikation mit den Toten wird als Imagination oder psychisch problematisch eingestuft. Andererseits sind die Toten medial überpräsent: Jede zweite TV-Serie beginnt mit der Nahaufnahme einer hygienischen Leiche in der Pathologie. Aber da uns die Referenzen in der Wirklichkeit fehlen, bringen die medialen Körper nicht die Toten in den Blick, sondern sind selbst nur Masken des Todes. Die Toten bleiben eine Leerstelle. Allerdings nicht überall auf der Welt: während Europa einen aufgeregten Dialog über das Sterben und einen philosophischen Dialog mit dem Tod führt, kennt man in anderen Kulturen und an anderen Orten auch den Dialog mit den Toten.

Die mechanische Arena
Um den verworrenen Windungen und Prozessen zwischen den Toten und den Lebenden einen Ort zu geben, hat die Mobile Akademie im Auftrag des Humboldt Forums eine besondere Architektur entworfen: eine animierte, mechanische Arena, die die Zuschauer*innen und Protagonist*innen abwechselnd ein- und ausschließt.

Antragssteller*innen: Petra Gehring ist Professorin für Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Karin Harrasser ist Professorin für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. Philipp Ekardt ist Literatur- und Kunstwissenschaftler und forscht am Warburg Institute in London.

Gutachter*innen: Christiane Voss ist Professorin für Philosophie Audiovisueller Medien an der Bauhaus-Universität Weimar. Philipp Stoellger ist Professor für Dogmatik und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Sachverständige: Britta Lange ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ein Projekt der Mobilen Akademie Berlin, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Die mechanische Arena wurde im Auftrag der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss gefertigt. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Freitag und Samstag, 26. und 27. Mai
Einlass: 19 Uhr (Videoprogramm), Start: 19.30 Uhr
Kuppelhalle im silent green
Eintritt frei  zur Anmeldung
Mobile Akademie Berlin

© silent green Kulturveranstaltungen GmbH | Kontakt | Impressum und Datenschutz
Falls Sie keinen Newsletter mehr erhalten möchten, können Sie ihn hier abbestellen.
If you do not want to receive the newsletter anymore click here to cancel.