anaiis
In einer Ausgabe von Outlaw Culture: Resisting Representations aus dem Jahr 1994 schrieb die gefeierte Pädagogin, Autorin, Theoretikerin und Aktivistin bell hooks: „Die Funktion von Kunst ist mehr, als die Dinge einfach so darzustellen, wie sie sind – sie besteht darin, sich vorzustellen, was möglich ist.“ Ihre Worte sprechen ein tiefes Staunen an, ein Gefühl dafür, dass die Wahrheit nur allzu oft seltsamer ist als jede Fiktion.
Während hooks die Bedeutung von Kunst niederschreibt, übersetzt die französisch-senegalesische Künstlerin anaiis (deren Name – in Kleinbuchstaben – eine Hommage an hooks ist) dieses Ethos in Klang.
Auf ihrem kommenden Album Devotion & The Black Divine schwellen die Songs vor emotionaler Klarheit und einem wachsenden Gefühl von Heimkehr an. Nicht zu einem Ort, sondern zum Selbst. anaiis scheint in einen Dialog mit der Ehrfurcht vor der Natur zu treten, unserer eigenen Göttlichkeit und damit unserer Ganzheit – inmitten von Chaos wie auch Schönheit.
Freitag, 13. März
Kuppelhalle
Einlass: 19:00 / Beginn: 20:00
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