Helga Reidemeister: Von wegen Schicksal

silent green präsentiert

Von wegen Schicksal
Helga Reidemeister
122', BRD 1979
Dt. Originalfassung ohne UT
 

Am Vorabend des Internationalen Frauentags möchten wir an eine herausragende Filmemacherin erinnern: Helga Reidemeister (1940–2021). In ihren beobachtenden Dokumentarfilmen widmete sie sich vor allem sozialen und feministischen Themen und wurde dafür mehrfach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 

In Von wegen Schicksal (1978) begleitet sie den Kampf um Selbstbestimmung der 48-jährigen Hilfsschneiderin Irene Rakowitz, Mutter von vier Kindern, die sich zur Scheidung von ihrem Ehemann entschließt, um ihren eigenen Träumen und Bedürfnissen mehr Raum zu geben. 

Der Film verschweigt die familiären Konflikte nicht, stellt sie jedoch auch nicht zur Schau. Er erhielt das Prädikat besonders wertvoll, „weil er den Versuch unternimmt, Existenz auseinanderzufalten, sie zu bezeichnen und zu differenzieren.“

Der Film wird in der Originalfassung gezeigt.


Samstag, 7. März
Kuppelhalle
Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei, um Anmeldung hier wird gebeten