MISS READ: The Berlin Art Book Fair & Festival 2026

Die Berliner Kunstbuchmesse versammelt eine große Auswahl der interessantesten Künstler*innen/Autor*innen, Zeitschriften, Zines und Kunstverlage. In Vorträgen, Diskussionen, Buchvorstellungen und Workshops erkundet das Festival die Grenzen des zeitgenössischen Verlagswesens und die Potentiale experimentellen Publizierens. MISS READ widmet sich der Verbreitung, dem Verständnis und der Wertschätzung von Künstlerbüchern und verwandten Publikationen, Künstler*innen, die unabhängig vom kommerziellen Galeriesystem arbeiten werden gestärkt.

In der Absicht, Kunstbuchmessen zu dekolonialisieren hat sich MISS READ zum Ziel gesetzt, das Spektrum der ausstellenden Verlage über eine euro- und anglozentrische Perspektive hinaus zu erweitern und auch Stimmen und Aussteller einzubeziehen, die oft auf westlichen Art Book Fairs fehlen. 

Der diesjährige Schwerpunkt auf Bibliodiversität widmet sich dem Publizieren als künstlerische Praxis, der kulturellen Vielfalt des Lesens und Schreibens sowie den Ökosystemen unabhängiger Verlage und Künstler*innen.

In Verbindung mit MISS READ untersucht der jährliche Conceptual Poetics Day am Samstag, dem 27.6., die imaginäre Grenze zwischen bildender Kunst und Literatur.

MISS READ 2026 beginnt mit einem Vorprogramm vom 23. bis 25. Juni in Zusammenarbeit mit Station of Commons im MISS READ Space (Gerichtstr. 45), nur wenige Schritte vom silent green entfernt.
 

Freitag, 26. Juni bis Sonntag, 28. Juni
Betonhalle
26.6: 17–21 Uhr
27.6: 12–19 Uhr
28.6: 12–19 Uhr
Der Eintritt zur MISS READ (Messe und Festival sowie zum Vorprogramm) ist kostenfrei
 


MISS READ wurde 2009 gegründet und hat sich zur führenden art book fair Europas entwickelt. Sie dient als wichtige Plattform für unabhängiges, künstlerisches und kritisches Publizieren fungiert. Das Festival ist lokal verwurzelt und global vernetzt und hat sich der Förderung von Kulturen und Gemeinschaften aus aller Welt verschrieben.