Psychic Liberation Night: Flora Yin Wong + Afraidofmessages

silent green präsentiert

Psychic Liberation (PL) ist ein 2013 gegründetes Label, das ursprünglich von Miguel Alvariño unter dem Titel Primitive Languages als Kassetten- und Plattenladenprojekt in New York City geführt wurde. Seit 2019 wird es von Nick Klein solo unter dem Namen Psychic Liberation aus der EU heraus betrieben. 

Die gleichnamige Konzertreihe findet mit wechselnden Gästen statt. 


Flora Yin-Wong
Flora Yin-Wong ist eine Soundkünstlerin aus London, die mit fragmentarischen Field Recordings, granularer Synthese und traditionellen Instrumenten arbeitet, untermauert von Einflüssen aus der Clubkultur. Durch diese unterschiedlichen Elemente bringt ihre Arbeit ihr Interesse an philosophischen und psychologischen Themen wie Glaube, Obsession und Ritual zum Ausdruck.

2023 gründete sie das Label und den Verlag Doyenne, auf dem sie Werke von Künstler*innen wie Claire Rousay, Alex Zhang Hungtai, Teresa Winter und Lisa Lerkenfeldt veröffentlichte.

Ihre Arbeiten wurden u. a. vom Palais de Tokyo in Paris, dem MACRO in Rom, der Fondation Beyeler in Basel, der Triennale Milano, Somerset House, dem V&A Museum und Cafe OTO in London, dem ISSUE Project Room in New York sowie der SHEDHAlle in Zürich in Auftrag gegeben und präsentiert.

Ihre Veröffentlichungen erschienen u. a. bei Labels wie Modern Love, PAN, Shelter Press und Danse Noire, darunter eine mehrkanalige Komposition für das Pariser Klanginstitut INA GRM.


Afraidofmessages
Afraidofmessages (AOM) ist ein Soloprojekt von Sonja Aguilar, Gitarristin und Sängerin der No-Wave-/Noise-Rock-Band BRAK.

In ihrer Soloarbeit definiert sie klassische Instrumentierung neu, wobei die Gitarre ihre zentrale Klangquelle bildet. Durch experimentelle Techniken und eine Vielzahl perkussiver Werkzeuge entlockt AOM einem einzigen Instrument ein Spektrum abstrakter Klänge und Texturen. Ergänzt wird dies durch Synthesizer, die Tiefe hinzufügen und klangliche Extreme harmonisch verbinden, indem sie zwischen Härte und Zartheit oszillieren.

So entsteht eine Verschmelzung gegensätzlicher Elemente, die gängige Genregrenzen infrage stellt und die Hörer*innen in einen Raum einlädt, in dem Sanftheit und Intensität zugleich existieren.

 

Mittwoch, 23. September
Kuppelhalle
Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr
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