SALON DU MONTAGE: Editing is a matter of life or death

Organisiert von World Cinema Alliance e.V. mit Unterstützung von silent green und Welt Film: SALON DU MONTAGE ist ein viertägiges Treffen, das sich dem Filmschnitt als kritischer, politischer und kultureller Praxis widmet. Über eine Diskussion über die Zukunft des Schnitts hinaus, versteht sich der Salon du Montage als eine Möglichkeit, Realität selbst neu zu ordnen. 

„Schnitt ist nicht länger eine technische Phase.
Schnitt ist eine Frage des Überlebens.“
 


Die Welt ist schon gefilmt

Mehr als fünf Milliarden Smartphones filmen den Alltag. Mehr als eine Milliarde Überwachungskameras beobachten. Das Problem ist nicht mehr das Filmen. Das Problem ist die Bedeutung.

„Wir ertrinken in Bildern.
Wir verhungern nach Bedeutung.“

Es gibt mehr Videos, als ein Leben anschauen kann.
Schnitt wird zu einem Akt der Auswahl, der Verantwortung und der Orientierung.
 


Was bedeutet schneiden?

Diese Frage liegt dem Salon zugrunde.
Von Eisenstein bis Godard, von Kluge bis zu zeitgenössischen Praktiken – das Kino hat immer durch Montage gedacht. Heute reicht Montage über das Kino hinaus. Sie schneidet Geschichte, Identität, Städte, Macht und die Zukunft.

„Algorithmen schneiden uns.
Institutionen schneiden uns.
Wer schneidet zurück?“
 


Drei Tage des Denkens und Schneidens

Über drei Tage entfaltet sich der SALON DU MONTAGE in Arbeitssitzungen, Debatten, Demonstrationen und Vorführungen. Themenschwerpunkte sind unter anderem:

  • Lebenszeit vs. Filmzeit

  • Kritische Montage

  • Die Beziehung Regisseur–Editor

  • Schnitt ohne Ende

  • Menschlicher vs. KI-Schnitt

  • Schnitt als politischer Akt

  • Social Media und algorithmische Montage

  • Archive, Bildüberfluss und Re-Cut-Kino
     

„Das Problem ist nicht mehr das Filmen.
Das Problem ist, was wir mit all dem tun.“
 


Ein Arbeits-Salon

Der SALON DU MONTAGE ist keine Schau und kein Markt.
Er ist als offener Arbeitsraum konzipiert, in dem Teilnehmende unvollendete Filme, Rohmaterial, Archive, Handyvideos, schlechte Schnitte und offene Fragen mitbringen.

„Bring Arbeit.
Bring Reibung.
Bring Denken in Bewegung.“

Der Salon stellt menschliche Aufmerksamkeit wieder ins Zentrum des Schnittprozesses – in einer Welt, die zunehmend von Software und künstlicher Intelligenz geprägt ist.
 


Über Berlin hinaus

Alle Sessions werden aufgezeichnet und online weitergeführt.
Der Salon existiert vor Ort und als lebendiges digitales Archiv.

„Kino ohne Kamera hört nicht auf.“
 


Registrierung

Die Teilnahme ist kostenlos aber nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Plätze sind begrenzt. Bitte per Nachricht anmelden via info@salondumontage.com.

Weitere Informationen unter www.salondumontage.com

 

Samstag, 14. Februar bis
Montag, 18. Februar
Atelier 1