Diary of Dreams

Konzert 

Fr, 01.03.2019
Kuppelhalle
20:00

zyprische Miniaturen 1 -  2019 

DIARY OF DREAMS European Ethnic Jazz - lyrische Kompositionen

Stavros Lantsias Musik wird oft als „filmisch“ beschrieben, eine Musik, die Bilder erzeugt und die Vorstellungskraft aktiviert. Der „Klang-Magier“ hat einen ganz eigenen musikalischen Ausdruck geschaffen, er bewegt sich trotz verschiedener Einflüsse jenseits der Stile und überrascht immer wieder mit seiner kompositorischen Vielseitigkeit. Er verbindet oft in seiner Musik westliche und östliche Klangfarben und führt den Zuhörer in bekannte und unbekannte Musikwelten.

Stavros Lantsias: Komposition, Klavier, Perkussion 
Eleonora Roussou: Flöte, Stimme, Glockenspiel 
Andreas PolyzogopoulosTrompete, Flügelhorn 
Mihalis Kalkanis: Kontrabass

Veranstalter: Botschaft der Republik Zypern, Kulturabteilung 
Kontakt: kulturattache(at)botschaft-zypern.de

freier Eintritt
Bitte mit schriftlicher Anmeldung an kulturattache(at)botschaft-zypern.de mit vollständigem Namen und E-mail Adresse.
Sie erhalten dann eine Mitteilung über Ihre Reservierung.

Die Kulturreihe „zyprische Miniaturen“ begann in Berlin im Jahr 2013
mit einer Vielfalt von kulturellen Veranstaltungen, u.a. Konzerte, Fotoausstellungen, Tanztheater, die den Reichtum des kulturellen Schaffens zyprischer Künstler widerspiegelt.

 

Stavros LANTSIAS (Zypern)
(Pianist – Komponist) wurde 1966 in Nikosia auf Zypern geboren und studierte klassisches Klavier und Musiktheorie. 1990 absolvierte er das Berklee College of Music in Boston, USA, mit einer Spezialausbildung in musikalischem Arrangement. 1989 und 1990 errang er zwei renommierte Preise für Jazz-Musiker: Den „Count Basie Jazz Masters Award” für Pianisten und den „Quincy Jones Jazz Masters Award” für Arrangeure. 

Nach Berklee setzte er seine Ausbildung in Jazz-Piano und Improvisation mit dem international renommierten Professor und „Guru” des Jazz, Charlie Banacos, fort.
Lantsias tritt mit renommierten griechischen Künstlern auf, wobei das Ethnojazz-Trio Human Touch mit David Lynch (Saxophon) und Yiotis Kiourtsoglou (Bass) von besonderer Bedeutung ist. In den beiden bislang veröffentlichten CDs erweitert der Pianist sein Spektrum in Richtung Percussion und akustische Gitarre.

1999 und 2002 folgten zwei Soloalben, Return und The Journey of a Note, in denen Lantsias sowohl mit Jazzensembles als auch mit klassischen Arrangements brilliert. Seine jüngste größere Komposition, die Orchestersuite Diary of Dreams, ist ein Auftragswerk, mit dem sich Patras als Europäische Kulturhauptstadt 2006 präsentierte. Dieses Werk wurde in Los Angeles im Studio aufgezeichnet mit der Teilnahme von Peter Erskine am Schlagzeug und Lars Danielsson am Bass und im Jahr 2011 als Album veröffentlicht.
Darüber hinaus ist Stavros Lantsias auch als Lehrer in Meisterklassen und Seminaren im Bereich Komposition, Arrangement und Klavierimprovisation tätig.

In den letzten Jahren präsentiert er seine Musik auch in verschiedenen Konzertsälen und Jazzclubs in Deutschland wie Konzerthaus Berlin, Passionskirche Berlin, Neues Museum (Zypern EU-Ratspräsidentschaft 2012) Berlin, Belgisches Haus Köln, Beethoven-Haus Bonn, Gasteig München, Grüner Salon (Volksbühne), B-flat Jazz Club Berlin. 

 

Eleonora ROUSSOU (Zypern)
befasst sich mit Komposition und Orchestrierung, Musiklehre und Musikinterpretation. Sie hat mit einer Vielzahl von Künstlern bei Musikaufnahmen, Theaterstücken und für die Werbung zusammengearbeitet und an Konzerten in Zypern und im Ausland teilgenommen in den Richtungen Jazz, Klassik, Ethno, Latin, sowie auch traditionelle und alternative Musik (North Sea Jazz Festival, Europalia Music Festival, Rotterdam Architecture Festival, Epidaurus Festival, Kypria International Festival, Cultural Centre Axiothea Festival u.a.). 
Roussou begann ihre musikalische Reise in sehr frühem Alter an der Nationalmusikschule von Zypern (1984-1996), wo sie Klavier und Querflöte lernte. 
Sie studierte klassisches Klavier bei Yolande Wrigley und Musikpsychologie bei Jane Davidson und Eric Clarke an der University of Sheffield. 2012 absolvierte Roussou das Rotterdam Conservatoire, wo sie Jazz-Querflöte bei Bart Platteau und Simon Rigter studierte. Dort wurde sie mit dem Huygens-Stipendium des niederländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft ausgezeichnet.

 

Andreas POLYZOGOPOULOS (Griechenland)
wurde 1981 geboren und wuchs in Samiko, einem kleinen Dorf der griechischen Präfektur Ilias, auf. Mit sechzehn Jahren zog er nach Athen, wo er in angesagten Rock-und Blues-Bands spielte und bald den Jazz für sich entdeckte. Er studierte Jazzgitarre und Trompete am Konservatorium Philippos Nakkas, wo er auch im Jahr 2002 seinen Abschluss machte. 2002 zog er in die Niederlande und studierte an der Amsterdamer Musikhochschule. Gleichzeitig, nahm er Unterricht bei Markus Stockhausen und Angelo Verploegen und besuchte Seminare von Paolo Fresu auf Sardinien. 
Während seines Studiums in Amsterdam war er Mitglied einiger „Multikulti“-Musikformationen. 2006 gründete er das Poly-Quartett, mit dem er zum ersten Mal seine Kompositionen vorstellte. Im Jahr 2008 nahm das Quartett die CD „Perfumed Dreams“ auf und belegte damit den ersten Platz im Wettbewerb „Motives for Jazz“ in Belgien. Im selben Jahr schloss Polyzogopoulos sein Studium an der Amsterdamer Musikhochschule ab und kehrte nach Griechenland zurück. 
Im Jahr 2010 tourte er als Mitglied des Europäischen Jugendjazzorchesters durch Europa. Er veröffentlichte selbst einige Alben, sein neuestes war 2017 " Polypala - One inch of Love”. 
Er wirke als Musiker in über 60 Albums und arbeitete mit Musikern wie Jaques Morelembaum, Tore Brunborg, Michel Portal, Gunter Baby Zomer, Markus Stockhausen, Tony Lakatos, Psarantonis, Serge Teyssot Gay (Noir Desir), Anne Paceo, Marc Buronfosse, Federico Casagrande, Mauro Gargano, Christophe Panzani, Yiorgos Kontrafouris, Thanasis Papakonstantinou und Dionysis Savvopoulos zusammen.

 

Mihalis KALKANIS (Griechenland)
ein charismatischer Bassist und Komponist, mit klassischer Ausbildung, der aber parallel in traditioneller Improvisationsmusik seine Wurzeln sucht. Er kommt aus einer bedeutenden musikalischen Familie kleinasiatischer und nordgriechischer Abstammung. Der Sound von Kalkanis verbindet seinen klassischen Hintergrund mit der Technologie und weist sein Interesse an besonderen sozialen Projekten auf. Sein erstes Album "Scarborough Tales" hat eine Atmosphäre filmischer Musik und war das Abschlussprojekt für seine Magisterarbeit in Creative Music Technology an der Hull Universität in Großbritannien. Sein neuestes Album "World Echoes in Athens" begann durch die Tonaufzeichnungen, die Kalkanis ein Jahr lang von Einwanderern, die an offenen oder heimlichen Orten in Athen beteten, aufnahm. Dieses Album war der Soundtrack der Fotoausstellung von Tassos Brettos mit dem Titel "O(A)rte(n) der Anbetung“, die im Benaki Museum 2015/2016 stattfand. 
Als Kontrabassist ist er gleichzeitig Mitglied des Sinfonieorchesters der Stadt Athen und nimmt an Auftritten mit Yannis Haroulis, Stavros Lantsias und anderen teil.

 

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