Mondlandung on MARS

Screening und DJ-Set

Sa, 20.07.2019
Kuppelhalle & MARS Garten
20:00

Am 20. Juli 1969 setzte das Landemodul Eagle der Apollo-11-Mission im Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe) auf der Mondoberfläche auf. Nur wenige Stunden später betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond, live verfolgt von Hunderten Millionen Menschen an den Fernseh-Bildschirmen der Erde.

Es war nicht nur einer der bedeutensten Tage der Menschheitsgeschichte, sondern auch einer der größten kollektiven Medien-Ereignisse des 20. Jahrhunderts.

Nun, 50 Jahre später, landet im Hortus Tranquillitatis (Garten der Ruhe) des MARS, im silent green ein Astronaut.

Aus gegebenem Anlass feiern wir!

Start: 20 Uhr
Kuppelhalle/MARS-Garten
Filmvorführung
Im Anschluss: MARS-Landung und intergalaktisches DJ-Set von Carl Luis (Cashmere Radio)
Freier Eintritt



Moon over Da Nang (Bjørn Melhus, Deutschland 2016, 15')
Gegen Ende der 1960er Jahre erlebte die Welt den Krieg in Vietnam als eines der größten TV-Spektakel aller Zeiten. Gleichzeitig blickten amerikanische Astronauten zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit vom Mond aus auf die Erde. Obwohl ursprünglich als Bestätigung der amerikanischen Dominanz im Kalten Krieg gedacht, schuf dieser erste Blick auf den blauen Planeten als Ganzes ein Bild, das schnell zur Ikone des ökologischen Denkens und zum Mittelpunkt einer ganzen Bewegung von Gegenkultur wurde. Moon Over Da Nang bringt diese beiden gegensätzlichen Medienereignisse in Melhus' eigenem, eigenwilligen und experimentellen Streben zusammen, um sich mit der postsozialistischen Gegenwart des Landes im Umbruch zwischen Vergangenheit und Zukunft auseinanderzusetzen. Interviews mit Bewohnern und traumhafte Assoziationssequenzen werden mit der Dokumentation des Produktionsprozesses einer lebensgroßen Marmorskulptur in Da Nang, einer Stadt in Zentralvietnam, vermischt, die 40 Jahre nach Kriegsende in Vietnam von internationalen Investoren für die Tourismusbranche entdeckt wird. Die Spuren der Vergangenheit und des Krieges werden allmählich durch den Bau von Hotels und Luxusresorts verdeckt.

 

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