Poetry Night. Mit Nouri al-Jarrah, Ghayath Almadhoun, Hussein Bin Hamza, Don Mee Choi, Maren Kames, Meena Kandasam

Poesielesungen

Fr, 13.09.2019
Kuppelhalle
17:30

Poetry Night. Mit Nouri al-Jarrah, Ghayath Almadhoun, Hussein Bin Hamza, Don Mee Choi, Maren Kames, Meena Kandasam

Freitag, 13.09.2019
17:30 Uhr

NOURI AL-JARRAH [SYRIEN/ GB] zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Dichtern des arabischen Sprachraums. Sein in viele Sprachen übersetzter Band »A Boat to Lesbos« (2016) ist ein Requiem auf das syrische Exil.


Der Dichter und Filmemacher GHAYATH ALMADHOUN [PALÄSTINA/ SE] gibt mit »Ein Raubtier, das Mittelmeer heißt« (2018) den Fliehenden, Asylsuchenden, Verletzten und Zurückgebliebenen eine Stimme.


Seit seiner Flucht nach Deutschland schreibt HUSSEIN BIN HAMZA [SYRIEN/ D] in seinen Prosagedichten über die Fluchterfahrung als Konstante im Empfindungsspektrum eines Menschen.


Die Lyrikerin und Übersetzerin DON MEE CHOI [KOREA/ USA] befindet sich mit ihren Texten verschiedener Genres im thematischen Spannungsfeld zwischen dem Erbe des Koreakrieges und ihrer Familiengeschichte.


MAREN KAMES [D], Preisträgerin des Publikumspreises beim 21. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin (2013) etabliert in ihren poetischen Sprach-Räumen neue Sinnzusammenhänge mit Hilfe von Sprach- und Vernetzungstechniken.


MEENA KANDASAMY [INDIEN], die ihre ersten Gedichte mit 17 Jahren schrieb, setzt sich mit dem indischen Kastensystem und Fragen des Feminismus auseinander, die auch für ihre Prosatexte grundlegend sind.


Zentrale Themen der Texte von EILEEN MYLES [USA], einer »Kultfigur für Frauen der Post-Punk-Ära, die ihre eigene literarische Avantgarde bilden« (New York Times), sind Liebe, Einsamkeit, Gender und Amerika.


QUE MAI NGUYEN PHAN [VIETNAM], deren Gedichte in enger Verbindung mit der Landschaft und Natur von Vietnam stehen und mehrfach ausgezeichnet wurden, ist zudem Übersetzerin von sechs Gedichtbänden.


In ihren vielfach ausgezeichneten Gedichten widmet sich VERA PAVLOVA [RU/ USA] vor allem weiblichen Themen und experimentiert dabei mit verschiedenen Registern der russischen Sprache.


JOACHIM SARTORIUS [D], Autor mehrerer Gedichtbände und poetischer Reisebücher, ist auch Herausgeber des »Atlas der neuen Poesie«, dem wohl umfassendsten internationalen Lyrikband der vergangenen Jahre. 

Moderation: Silke Behl
Eintritt: 12€/ ermäßigt 8€

 

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