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arsenal 4 im silent green

Installative Arbeiten

Sa, 30.05.2020 - So, 06.09.2020
Betonhalle
13:30 - 17:30

Das Arsenal – Institut für Film und Videokunst zeigt in Kooperation mit silent green Film Feld Forschung wechselnde installative Arbeiten aus mehreren Forum-Expanded-Jahrgängen.
Die Auswahl der Werke wurde inspiriert durch 2026, einen Film der Künstlerin Maha Maamoun aus dem Jahre 2010, der drei Monate lang in der Betonhalle zu sehen sein wird.
Seit dem 4. Juni wird zusätzlich alle 14 Tage wechselnd eine weitere Arbeit präsentiert. Den Start machte POROSITY VALLEY 2: TRICKSTERS’ PLOT von Ayoung Kim, es folgten AAPOTHKALIN TRIKALIKA THE KALI OF EMERGENCY von Ashish Avikunthak, ESCAPE FROM MY EYES von Felipe Bragança, 'ABL MA 'ANSA / BEFORE I FORGET von Mariam Mekiwi, THERE IS SOMETHING IN THE AIR von Iram Ghufran und IN THE FUTURE THEY ATE FROM THE FINEST PORCELAIN von Larissa Sansour. Als letzte Arbeit ist nun noch bis zum 6.9. ASSEMBLAGES von Angela Melitopoulos & Maurizio Lazzarato zu sehen.  Mehr zum Programm


28. August bis 6. September

ASSEMBLAGES    Angela Melitopoulos & Maurizio Lazzarato   D 2010   OmE 60'    
ASSEMBLAGES ist ein audiovisuelles Forschungsprojekt über den französischen Psychiater und Psychoanalytiker Félix Guattari und seine revolutionäre psychiatrische Praxis, sein politisches Engagement, seine Vorstellungen von Ökosophie, der Philosophie der ökologischen Harmonie, und sein Interesse am Animismus.
Die Installation präsentiert Ausschnitte aus Dokumentar- und Essay-Filmen, Radio-Interviews, Gesprächen mit Freund*innen und Kolleg*innen von Guattari und Materialien aus der Klinik La Borde in Frankreich und der institutionellen Psychotherapie, darunter Filme von Fernand Deligny, Renaud Victor, François Pain und anderen, sowie neueres Material, das im Rahmen von Forschungsarbeiten in Brasilien gedreht worden ist.
Präsentiert als ein Triptychon unterschiedlich großer Leinwände, verweist die Installation auf die Ideen von Bewegung und Gravitation in den Kartographien animistischer Kunst sowie auf die Konzepte des Immateriellen in der asiatischen Kunst. Jeder Screen verstärkt eine Sinnesmodalität: Sehen, Hören, Lesen. Die Montage des archivierten Materials spiegelt Guattaris Konzept der Assemblage, die sich als Hauptthema durch die gesamte Installation zieht.

30. Mai - 6. September
Donnerstags bis Sonntags, 13:30 - 17:30 Uhr
Betonhalle
Eintritt frei

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