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Das dritte Leben der Agnès Varda – Installationen Außenbereich

Ausstellung

Fr, 06.05.2022 - Mi, 20.07.2022
Wiese

Agnès Varda gilt als eine der einflussreichsten kreativen Persönlichkeiten unserer Zeit – die 2019 neunzigjährig verstorbene Fotografin, Filmemacherin und bildende Künstlerin hinterließ ein mehr als sechs Jahrzehnte umspannendes Lebenswerk, in dem sich die Wegbereiterin des modernen Films immer wieder neu erfand. Ihre letzte Schaffensperiode – ihr „drittes Leben als junge Künstlerin“, wie sie es selbst nannte – ist bisher weit weniger bekannt und erschlossen als die zahlreichen Filme, in denen sie zuvor Regie führte.

Eine Einzelausstellung in unserer Betonhalle widmet sich nun diesem „dritten Leben“, das sie im Alter von 75 Jahren auf der Biennale in Venedig begann. Eine so umfangreiche Werkschau zu Vardas Werk wird es in Deutschland zum ersten Mal geben.

Zwei Arbeiten werden bereits ab dem 6.5. im Außenbereich zu sehen sein: Als Weltpremiere wird ein „Kino-Zelt“ aus 35-mm-Filmstreifen von Vardas Film Sans toit ni loi/Vogelfrei, ein Zufluchtsort in Anlehnung an eben jenen Film, aufgebaut und ausgestellt. Wie auch schon Vardas Film-Hütten, bietet das Zelt einen filmischen Rückzugsraum zum Phantasieren und Träumen. Die zweite Arbeit, Le Tombeau de Zgougou dans sa cabane/Das Grab von Zgougou in ihrer Hütte, ist eine Videoinstallation in einer aus recycelten Materialien gebauten Hütte, die Besuchende mit an das Grab der geliebten Katze Vardas auf der Insel Noirmoutier nimmt.

Kuratorinnen: Dominique Bluher und Julia Fabry

Eine begleitende Filmreihe im Kino Arsenal zeigt ab dem 11.6. ausgewählte Filme Vardas, welche die Motive der Ausstellung aufnehmen.
Ergänzt wird das Programm außerdem durch Talks und Workshops.

Freitag, 6. Mai 2022
Eröffnung Installationen Außenbereich 
Eintritt frei / Um Anmeldung wird gebeten

Donnerstag, 9. Juni 2022
Eröffnung Hauptausstellung Betonhalle


Ein Projekt der silent green Film Feld Forschung gGmbH in Kooperation mit Ciné-Tamaris und Estate of Agnès Varda.
Filmreihe in Kooperation mit dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.

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