ganavya

ganavya Doraiswamy, „eine der fesselndsten Stimmen der modernen Musik“ (Wall Street Journal), ist eine transdisziplinäre Wissenschaftlerin, Sängerin und Multi-Instrumentalistin. Sie verbindet spirituellen Jazz und klassische südasiatische Musik mit Ambient-Texturen. ganavyas letztes Album like the sky I've been too quiet (2024, Native Rebel Recordings) wurde unter anderen von Shabaka Hutchings, Flaoting Points und Andre 3000-Co-Producer Carlos Nino produziert und von der internationalen Kritik gefeiert. Die in Kalifornien lebende Künstlerin war zudem im vergangenen Dezember Teil der vielbeachteten Live-Performance des Musik-Kollektivs Sault in London.

Doraiswamy ist die Autorin und Sängerin des ersten tamilischen Textes, der mit einem Latin Grammy ausgezeichnet wurde, hat in Vijay Iyer´s Ritual Quartet mitgewirkt und war Solosängerin auf dem von Qunicy Jones produzierten Tocororo, das Platz 1 der Jazz-Charts erreichte. Darüber hinaus hat sie bereits mit Jazz-Koryphäen wie Esperanza Spalding oder dem renommierten US-amerikanischen Theaterregisseur Peter Sellars zusammengearbeitet.

In New York geboren, wurde ganavya Doraiswamy von ihrer Mutter und ihren Großmüttern in karnatischer Musik unterrichtet und lernte während ihrer Jugend, die sie auf dem südindischen Pilgerpfad verbrachte, Techniken des Geschichtenerzählens. Sie zog zurück in die USA, nahm Studien am Berklee College, an der University of California sowie an der Harvard University auf und veröffentlichte 2018 ihr erstes Album Aikyam: Onnu, das Jazz-Standards in ihre Muttersprache Tamil übersetzt. Aktuell arbeitet sie unter anderem an einem Opernauftrag des Festival d’Aix sowie an diversen anderen Projekten.
 

Sonntag, 17. November
Einlass: 19 Uhr / Beginn 20 Uhr
Kuppelhalle
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