Holly Macve

silent green präsentiert

Holly Macve erkundet in ihren Songs eine traumhafte, bildhafte Welt. Ihre zarte Stimme erzeugt Wärme und Transzendenz zugleich und weckt Erinnerungen an die Schwarz-Weiß-Filme aus den 1950er Jahren.

Macve wurde im Westen Irlands geboren. Als sie 6 Monate alt war, floh ihre Mutter vor einer missbräuchlichen Beziehung und ließ sich mit ihr und ihrer Schwester in West Yorkshire nieder. Hier entdeckte sie schon in jungen Jahren ihre Liebe zur Musik und zum Film. "Ich bekam eine Videokassette, auf der Fred Astaire und Ginger Rogers tanzten, zusammen mit Elvis Presleys Jail House Rock. Ich konnte meine Augen nicht von ihnen abwenden. Ich wollte wie sie sein", erinnert sie sich. "Amerika hat mich schon immer fasziniert, aber in seiner alten Version. Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach etwas, das es nicht mehr gibt". Holly hat einen Großteil ihrer zwanziger Jahre zwischen der Südküste Englands und der Westküste der USA verbracht und sich in dieser Zeit zu einer Multiinstrumentalistin, Musikproduzentin und Songwriterin entwickelt.

Nachdem sie zwei von der Kritik gefeierte Alben veröffentlicht hat, Golden Eagle und Not The Girl, ist sie nun dabei, ein neues Album aufzunehmen, bei dem sie auch als Co-Produzentin fungiert. Sie beschreibt es als ihr bisher ehrlichstes Werk, auf dem sie Themen wie Missbrauch, Existenzangst, das Entstehen und Vergehen von romantischen Beziehungen besingt und das Leben aus den Augen einer melancholischen, aber hoffnungsvollen Träumerin betrachtet.

 

Sonntag, 26. Mai
Kuppelhalle
Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr
Tickets