Khartoum Calling – Voices for Sudan

Der Krieg im Sudan ist eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit – und doch bleibt er in der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend unsichtbar.  

Das Human Rights Film Festival Berlin veranstaltet gemeinsam mit Aktion gegen Hunger und Reporter ohne Grenzen sowie der Journalistin und Medienmanagerin Niddal Salah-Eldin das Special Event Khartoum CallingVoices for Sudan

Die Eröffnung des 2-tätigen Events findet bei uns im silent green statt und rückt die kreativen Stimmen der sudanesischen Community in den Mittelpunkt. Gezeigt wird der preisgekrönte Dokumentarfilm Khartoum, ergänzt durch Gespräche mit Regisseur Ibrahim Snoopy, Journalistin Yousra Elbagir und Landesdirektor Sudan von Aktion gegen den Hunger Samy Guessabi sowie einem Live-Auftritt des Musikers Zeyo Mann. Moderation: Anna Dushime.

Durch die Kraft von Film, Kunst und Musik bringt der Eröffnungsabend das Publikum in direkten Kontakt mit den Erfahrungen und Perspektiven sudanesischer Stimmen – Eindrücke, die am zweiten Tag in den deutschen Bundestag getragen werden, um Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

 


Khartoum
Anas Saeed, Rawia Alhag, Ibrahim Snoopy, Timeea M Ahmed, Phil Cox
Deutschland, Großbritannien, Qatar, Sudan, 2025
80 min, Arabisch mit englischen Untertiteln 

Kurz nach dem Sturz der sudanesischen Regierung beginnen fünf Filmemacher*innen ein gemeinsames Projekt: Sie begleiten fünf Menschen aus Khartum – zwei Straßenjungen, eine Teeverkäuferin, einen Widerstandskämpfer und einen Beamten mit seinem Sohn. Sie erzählen von ihrem Alltag, Träumen und politischem Umbruch. Doch während der Dreharbeiten bricht ein Krieg aus. Millionen fliehen, auch die Filmschaffenden und ihre Protagonist*innen. Im Exil finden sie neue Wege, ihre Geschichten weiterzuerzählen – mit animierten Traumsequenzen, Green-Screen-Szenen und großer poetischer Kraft. Ein filmisches Zeugnis von Mut, Verlust und der Hoffnung auf Wandel.

 

Dienstag, 14. Oktober
Kuppelhalle
Special Event für geladene Gäste