transmediale: Ausstellung "Emergent Conditions"

Wie verändert die kontinuierliche Weiterentwicklung von Technologien das Zusammenleben von Menschen, synthetischen Agenten und ihrer Umwelt? 
Und was entsteht aus diesen Beziehungen – sei es gewollt oder auferlegt?

Eröffnung: Dienstag, 3. November, 18:00 Uhr
Artist Talk & Séance: 7. November, 18:00 Uhr 

Emergent Conditions untersucht mögliche Formen des Zusammenlebens von Menschen und synthetischen Agenten und lädt dazu ein, spekulative Erzählungen über nahe Zukunftsszenarien zu entwickeln.

Die Ausstellung vereint drei Werke an der Schnittstelle künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung. Sie reflektiert die Spannungen und Verbindungen, die durch neue Fähigkeiten synthetischer Agenten entstehen – darunter zutiefst menschlich anmutende Eigenschaften wie Gedächtnis und Stimme.

Die drei Installationen begreifen Technologie als etwas, das im Körper, im Gedächtnis sowie in den Rhythmen unserer Aufmerksamkeit und Wahrnehmung spürbar wird. Ausgehend von Kompression, trainierten KI-Modellen und verborgenen Signalen stellt die Ausstellung das Phänomen der Emergenz – das Entstehen von etwas Neuem – als Strategie des In-Erscheinung-Tretens in den Mittelpunkt.

Die Künstler*innen beziehen sich dabei auf Kybernetik und kritische KI-Forschung ebenso wie auf Quantencomputing, Neurowissenschaften und Gedächtnisforschung. Ihre Arbeiten machen sichtbar, wie sich Subjektivität zunehmend im Zusammenspiel menschlicher Erfahrungen und technologischer Systeme herausbildet und gegenseitig formt.


Die Ausstellung findet im Rahmen der Berlin Science Week statt.


Dienstag, 3 November bis Sonntag, 8. November
3. November: 18–22 Uhr
4.–8. November: 14–20 Uhr
transmediale studio
Eintritt frei