Wish You Were Here! AFAC-Sommerfestival: GHOSTS OF MEANING & SAWT OUT

Konzert & Performance

Di, 23.07.2019
Kuppelhalle
20:00

Dienstag, 23. Juli 2019

20:00 Uhr
Performance: GHOSTS OF MEANING

Ghosts of Meaning, ein Manifest für eine transorientalistische Ästhetik. Mit Live-Klängen und Tanz gibt der tunesische Künstler Mohamedali Ltaief Denkanstöße und untersucht Stereotypen zwischen Islamophobie und Selbstorientalisierung. Wo stehen die arabischen Queer- Menschen heute inmitten der globalisierten Märkte und komodifizierten Identitäten? Ghosts of Meaning feierte vor Kurzem Premiere beim Festival „The Present Is Not Enough“ im HAU 2 – Hebbel am Ufer.

21:00 Uhr
Konzert: SAWT OUT

Mazen Kerbaj, der libanesische Künstler, Grafiker und Schriftsteller ist einer der Initiatoren und Schlüsselfigur der experimentellen Beiruter Musikszene. Sawt Out ist eine Zusammenarbeit mit den Percussionisten Michael Vorfeld und Burkhard Beins, beide Protagonisten der Berliner Echtzeitmusik, die in den letzten 15 Jahren in verschiedenen Formationen zusammengespielten: beispielsweise als Trio Misiiki mit Dirk Marwedel, als das kulturübergreifende Ensemble Hanoi°Berlin, in Lotte Ankers Electric Habitat und zuletzt für ihre audiovisuelle Performance Klirrfaktor. Das Konzert findet anläßlich der Veröffentlichung ihres ersten Albums mit dem Titel Sawt Out statt.

TICKETS – nur an der Abendkasse täglich ab 19Uhr:

€10,– (2 Konzerte) | €5,– (1 Konzert)

Reservierungen: AFACSummerFestival2019@gmail.com


„Wish You Were Here!“ AFAC-Sommerfestival in Kooperation mit FLAX' ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die der Arab Fund for Arts and Culture (AFAC) in Europa initiiert und unterstützt. In Deutschland bringt AFAC seit Ende 2016 Künstlerinnen und Kulturschaffende aus dem arabischen Raum mit hiesigen Partnern zusammen und präsentiert künstlerische Programme. Neben Kooperationen mit der Allianz Kulturstiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Haus der Kulturen der Welt und der Berlinale war AFAC auch Mitveranstalter der Symposien „Imagining the Future“, „Revisiting Archive in the Aftermath of Revolution“ sowie „Writing (In) Exile“. AFAC förderte die Inszenierung von „Ur“ des kuwaitischen Autors und Regisseurs Sulayman Al Bassam im Münchner Residenztheater sowie Mohammed el-Attars „Iphigenie“ an der Berliner Volksbühne.

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